top of page

Was ist die CTW-Hypnose-Therapie?

CTW steht für Cybernetic Trance Works und wurde von Oliver Ruppel entwickelt. Oliver Ruppel ist ein Autor, Podcaster und Psycho-Therapeut seit 35 Jahren.

Er ist außerdem Leiter am Institut für Hypnosetherapie in Mettmann und bietet dort Ausbildungen zum/r Hypnose-Therapeuten/in an. Voraussetzung für die Ausübung von Heilkunde ist das Erlangen der Heilerlaubnis nach dem § 1 Abs. 1 des Heilpraktikergesetzes vom 17.02.1939 (RGBI. I S. 251, BGB III 2122-2) beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie. Diese habe ich am 07.11.2018 erlangt.

IMG_0760_edited.jpg

Der wohl bekannteste Hypnose-Therapeut ist Milton R. Erickson. Seit seiner späten Jugend litt er an Lähmung und lernte aufgrund seiner Bewegungslosigkeit seine Sinne zu schärfen und zu trainieren. Dabei machte er die Erfahrung, dass er Kraft seiner Vorstellung und vielem Üben seinen Rollstuhl leicht bewegen und später seine Muskeln wieder ansteuern konnte. Er machte eine beachtliche Kanu-Fahrt auf dem Mississippi und lernte bis auf leichtes Hinken wieder zu gehen.

 

Motiviert durch seinen eigenen Leidensweg entwickelte er die Hypnose-Therapie. Ihm war es besonders wichtig, dass die Hypnose-Therapie auf Patienten (Menschen/Personen) individuell angewendet wird und eigene kreative Lösungen gefunden werden können. Dabei lassen sich Therapeut:innen vom Unbewussten der Patienten führen und leiten.

 

Auf Ericksons Arbeit aufbauend entwickelte Oliver Ruppel eine eigene Hypnose-Therapie, die Cybernetic Trance Works. Diese unterscheidet sich durch wesentliche Merkmale von der gängigen Hypnose-Therapie:

  1. Die Gespräche finden auf Augenhöhe statt ohne vertikale Beziehung "Therapeut - Patient". Denn der Therapeut weiß es nicht besser oder kennt DIE Lösung.

  2. Es werden alle Sinneskanäle aktiviert (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken).

  3. Hilfesuchende lenken ihre Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper.

  4. Co-Ex-Chunks, sprich Informations- und Verarbeitungsketten, werden gemeinsam aufgespürt und durch den Hilfesuchenden neugedeutet.

  5. Dadurch ist die CTW-Hypnose eine aufdeckende Therapie-Form. Die psychischen Grundstrukturen der Hilfesuchenden werden aufgedeckt bzw. sichtbar gemacht.

  6. So können Hilfesuchende neue Erkenntnisse gewinnen. Co-Ex-Chunks werden aufgebrochen und neue neuronale Netzwerke können im Gehirn gebildet werden.

  7. Die CTW-Hypnose nutzt die Selbstorganisation des Körpers und des Gehirns.

 

Mythos: Hypnose

 

"Das funktioniert bei mir nicht."

"Ich bin nicht offen genug für sowas."

"Mich kann keiner kontrollieren."

 

Hypnose hat meiner Auffassung nach aufgrund der Show-Hypnose im Fernsehen und auf Bühnen bei manchen Menschen einen negativen Beigeschmack erhalten. Diese allseits bekannte Hypnose-Show ist nur eine Show - nicht mehr und nicht weniger. Dort geht es in erster Linie um Unterhaltung und Effekte, nicht um therapeutische Arbeit. Auch wenn Teilnehmende meinten, sie hätten sich "hypnotisiert" gefühlt. Dennoch lässt sich Showhypnose nicht mit einer seriösen Hypnose im therapeutischen Kontext vergleichen: Die Situation ist öffentlich, der Druck mitzuspielen ist höher, und oft werden gezielt Personen ausgewählt, die besonders offen dafür sind. Manche Menschen schließen daraus, dass Hypnose grundsätzlich etwas mit Kontrollverlust und Fremdbestimmung zu tun hat – und stehen ihr deshalb skeptisch gegenüber. In der therapeutischen Hypnose ist das jedoch anders: Sie basiert auf Freiwilligkeit, Vertrauen und Zusammenarbeit. Menschen bleiben jederzeit ansprechbar und entscheidungsfähig.

 

Sich bewusst dafür zu entscheiden, Hilfe anzunehmen, ist meiner Auffassung nach ein Zeichen für Offenheit und Neugierde und kein Zeichen von Schwäche.

Doch Hilfe - egal welcher Art - sollte nicht übergriffig sein. Der Schlüssel liegt darin, dass Menschen selbst auf die zu ihnen passenden Lösungen kommen. Es ist ähnlich wie bei Kindern. Lernen Kinder selbst Dinge neu, ohne dass es ihnen gezeigt wird, wie es geht - dann ist die Selbstwirksamkeit immens. Das lässt Selbstvertrauen entwickeln. Das Kind wird zu einem autonomen Erwachsenen. Es geht durch eigene Lernprozesse und findet selbständig kreative Lösungen für Herausforderungen im Leben. Gerald Hüther sagt so schön, dass diese Fähigkeit der Schlüssel zum Glücklich-Sein sei. Denn Probleme wird es im Leben immer geben und auch Phasen geprägt von Traurigkeit, Wut und Angst. Das gehört zum Leben dazu. Es ist nur die Frage, wie Menschen damit umgehen gelernt haben. Und das kann man - wenn man so will - umlernen.

 

Hypnose nutzt Trance-Zustände, bei denen sich nicht nur einzelne Hirnareale, sondern vor allem die Zusammenarbeit größerer neuronaler Netzwerke verändert. Rein neurobiologisch betrachtet spielen dabei insbesondere das Salience Network (SN), das Default Mode Network (DMN) und das Executive Control Network (ECN) eine wichtige Rolle.

Das SN trägt maßgeblich dazu bei, was unser Gehirn als „relevant“ markiert und kann die Umschaltung zwischen DMN und ECN unterstützen. Das SN legt zudem stärker den Fokus auf die Körperwahrnehmung und Emotionen.

 

Studien zeigen, dass während Hypnose typische Veränderungen der funktionellen Konnektivität auftreten, beispielsweise eine stärkere Kopplung zwischen Kontrollnetzwerken (ECN) und Anteilen des SN sowie eine verringerte Kopplung zwischen ECN und DMN.

 

Einfach erklärt: Das Default Mode Network (DMN) ist besonders aktiv, wenn die Aufmerksamkeit nach innen gerichtet ist. Das DMN steuert Prozesse wie Selbstbezug, Tagträumen, Erinnern und Zukunftsvorstellung. Das ECN ist stärker aktiv bei willentlicher Kontrolle, Planen und Problemlösen. Das SN hilft dabei zu steuern, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten und welche inneren oder äußeren Reize Priorität bekommen.

 

In der CTW-Hypnose werden Aufmerksamkeit und Kontrolle gezielt auf innere Prozesse gelenkt. U.a. richten Hilfesuchende ihre Aufmerksamkeit auf innere Sinneseindrücke wie Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken.

 

Und das kann grundsätzlich JEDER Mensch. Könnte er dies nicht, so würde er nicht mehr leben. Das heißt im Klartext: Jeder Mensch, der schlafen, träumen und sich kurz im Alltag durchs Tagträumen ausklinken kann, ist fähig zur Hypnose.

 

Daher kann in vielen Fällen bereits das Schließen der Augen und das Umlenken der Aufmerksamkeit nach innen ausreichen, um in einen hypnotischen Zustand zu erreichen – bei Bedarf kann dieser Zustand durch eine klassische Induktion zusätzlich vertieft werden.

 

Was passiert in der CTW-Hypnose?

 

Vor Beginn der Hypnose wird ein ausführliches Anamnese-Gespräch geführt. Dabei stelle ich auch unabhändig der Symptomatiken und Herausforderungen Fragen, um eine Strukturanalyse zu machen, die mir in der Hypnose einen individuellen Leitfaden gibt.

Die Hypnose startet in der Regel mit dem Schließen der Augen und ein angeleitetes Ankommen und Hineinspüren in den Körper. Die Aufmerksamkeit wird nach innen gerichtet. Nach einer Phase der Entspannung können entweder die angesprochenen Themen aufgegriffen werden oder den Signalen des Körpers gefolgt werden, beispielsweise wie Verspannungen oder Jucken und Kribbeln an bestimmten Körperstellen. Manche Signale im Körper verweisen schon auf die zu bearbeitenden mentalen Themen hin. 

Das Spüren des eigenen Körpers bedarf zu Beginn etwas Übung durch das Lenken und Halten der eigenen Aufmerksamkeit. In therapeutischer Arbeit kann es gut gelingen, wieder zu lernen, den eigenen Körperempfindungen Raum zu geben und diese einfach nur ohne Bewertung und Interpretation wahrzunehmen. So können Gefühle und unangenehme Körperempfindungen durch das Gehirn reorganisiert werden. Im einfachsten Falle schwächen sich Gefühle ab.

Schwächen sich Gefühle nicht ab, werden im Körper und Gehirn unverarbeitete Informations- und Verarbeitungsketten (Co-Ex-Chunks) aufrechterhalten. An dieser Stelle beginnt die eigentliche therapeutische Arbeit (Diagnostik in Trance), in denen ursächliche Erlebnisse aufgespürt, neu bewertet und erlebt werden.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Erinnerung tatsächlich die Realität darstellt oder es sich um eine Interpretation und Bewertung derPsyche handelt. Auch ohne Erinnerung an bestimmte Situationen ist es möglich, unverarbeitete Gefühle und Blockaden aufzulösen.

 

Oft tauchen jedoch Erinnerungen auf, in denen sich die meisten Menschen dissoziiert wahrnehmen, sich also von außen betrachten, oder Gedanken und Stimmen wahrnehmen, die das Lenken der eigenen Aufmerksamkeit verhindert. Diese Dissoziationen können langsam und behutsam in der Vorstellungskraft durch Assoziation aufgehoben werden. Auch hier bedarf es etwas feinfühlige Übung und Geduld. Die wichtigste Erkenntnis hierbei ist, dass verganegene Erlebnisse rein körperlich real überstanden worden sind und dass diese Gefahr in den allermeisten Fällen in der heutigen Gegenwart nicht mehr relevant sind. Durch die Neubewertung der Relevanz können sich Gefühle und Erlebnisse in der Hypnose-Therapie verarbeiten.

In den allermeisten Fällen stellt sich an diesem Punkt eine deutliche Symptomverbesserung ein. Jahrelang vorhandene Symptome können sich im Unterbewusstsein verarbeiten und auflösen. Der Körper entspannt sich. Im Gehirn entstehen neue neuronale Verbindungen.

 

Es wird also gezielt das Unterbewusstsein genutzt, um Wahrnehmung, Verhalten, Handlungen und Sichtweisen zu betrachten und neu zu bewerten. Man könnte auch Neuromentaltraining sagen anstatt Hypnose. Denn das Gehirn greift bei der Aufnahme und Verarbeitung von Informationen tatsächlich zu 95 % auf das Unterbewusstsein zurück. 

 

Die erste Hypnose-Sitzung dauert ca. 90 -120 Minuten (inkl. Vorgespräch). Weitere Hypnose-Sitzungen können ca. 60-90 Minuten in Anspruch nehmen.

Ein Gefühl sich erfrischt und gelassen zu fühlen, kann sich direkt nach der ersten Sitzung einstellen. Die Wirkung kann sich über Tage oder Wochen verstärken - besonders bei regelmäßiger Selbsthypnose.

 

Warum ist die CTW-Hypnose wirksam?

 

Da in der Hypnose "nur" ein natürlicher Zustand des Gehirns genutzt wird, ist die Wirksamkeit bei einem Großteil von Symptomen immanent. Deswegen kann sie auch bei vielen Menschen angewandt werden. Viele Denk-, Verhaltungs- und Handlungsmuster erfolgen automatisch, sie sind implizite Prozesse, sie folgen einer unbewussten Verarbeitung oder sind aus Gewohnheits-/Emotionslernen heraus entstanden. In der Hypnose kann auf diese Einfluss genommen werden. Werden in der Therapie-Sitzung diejenigen Ereignisse oder familiäre Dynamiken aufgedeckt, welche persönliche Narrative prägen, können diese ähnlich wie in einem Mentaltraining für Profi-Sportler neu verknüpft werden. Ein wesentlicher Unterschied der CTW-Hypnose zu herkömmlichen Hypnose-Verfahren ist jedoch, dass Menschen stets selbst Lösungen kreativ finden. Sie übernehmen die Verantwortung für ihre Deutungsmacht und entscheiden selbst und autonom über Erkenntnisse und Veränderungsprozesse. Die CTW-Hypnose arbeitet nicht mit direkten Befehlssuggestionen.

 

Die Wirksamkeit begründet sich neuropsychologisch: das Default Mode Network (DMN) wird in der Forschung mit selbstbezogenem Denken, autobiografischen Erinnern und persönlichen Selbstnarrativen ("So bin ich.", "So ist das.") in Verbindung gebracht.

Innere Geschichten sind nicht "objektive Fakten", sondern Bedeutungszuschreibungen - und können im therapeutischen Prozess neu verstanden, neu bewertet und integriert werden.

 

In der Hypnose wird dabei ein spannender Effekt genutzt: Kontrollprozesse im Gehirn (das Executive Control Network, ECN) können stärker mit dem verbunden werden, was das System als relevant und bedeutsam markiert – also mit Bewertung, Gefühl und Körperwahrnehmung (dem Salience Network, SN). Gleichzeitig wird der Einfluss des ständigen inneren Kommentars und Selbstbilds (DMN) häufig etwas ruhiger.

 

Das bedeutet: Eine neue Erkenntnis bleibt nicht nur ein Gedanke – sie kann emotional „Gewicht“ bekommen und sich im Inneren real anfühlen.

Und genau hier entsteht Veränderung: Der Mensch weiß dann icht nur rational, dass Rauchen ungesund ist. Er versteht auch, warum er überhaupt angefangen hat: welche Gefühle, welche Bedürfnisse, welche Muster dahinterstehen. Er kann diese Ursache mit deiner heutigen Realität abgleichen, seine Beweggründe neu deuten – und dadurch entsteht eine echte Wahlfreiheit. Nicht durch Druck gegen sich selbst, sondern durch Klarheit und neue Möglichkeiten für ihn.

 

Regelmäßige Hypnose oder Selbsthypnose kann zusätzlich helfen, innere Bewertungen realistischer einzuordnen – wodurch Selbstkritik und Stress häufig deutlich nachlassen.

 

Nun liegt der Gedanke nahe, man könne belastende Ereignisse und Erlebnisse im Wachzustand einfach neu bewerten. Wenn das so leicht wäre, würde jede Erkenntnis automatisch zu einer Verhaltensänderung führen – doch genau das passiert oft nicht (z. B.: „Rauchen ist ungesund, also höre ich auf.“).

 

Veränderung gelingt meist dann leichter, wenn der Mensch regelmäßig in einen Zustand innerer Ruhe und Fokussierung kommt – einen Ruhezustand, in dem das Gehirn Informationen anders verarbeitet und neu ordnet. Ähnliche Effekte kennen viele auch aus längeren Phasen kreativer Tätigkeiten: beim Singen, Musizieren, Malen oder Zeichnen, bei handwerklicher Arbeit – oder beim vollständigen Aufgehen im Spiel mit Kindern.

 

Bei vielen alltäglichen Tätigkeiten, insbesondere bei zielgerichtetem Handeln, Problemlösen und Reizverarbeitung nach außen, sind Kontroll- und Aufmerksamkeitsnetzwerke (u. a. das ECN) stärker aktiv. Gleichzeitig wird das Default Mode Network (DMN), das eher mit Selbstreflexion, innerem Erleben und autobiografischer Verarbeitung verbunden ist, in solchen Phasen häufig herunterreguliert.

 

Wenn Menschen sehr häufig in einem dauerhaft „aktiven Außenmodus“ sind, bleibt dadurch oft weniger Raum für innere Integration. Das gilt besonders bei einer starken Nutzung digitaler Medien (Handy, Internet, Social Media), da sie permanent neue Reize liefern und das Gehirn immer wieder auf „Wichtigkeit“ und Aufmerksamkeit umschalten lassen.

 

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

 

Jeder Mensch ist anders und genauso individuell sind auch die Lebenswege und Leidenswege von Menschen. Wie viele Sitzungen ungefähr benötigt werden, kann erst nach der ersten Hypnose-Sitzung eingeschätzt werden. Selbsthypnosen im Alltag können weiterhin deutliche Linderungen bringen.

 

Für die Selbsthypnose gibt es nach der ersten Sitzung eine Anleitung und eine eingesprochene Hypnose per WhatsApp. Bei Fragen zur Selbsthypnose bin ich per WhatsApp erreichbar.

 

Bei der Frage schließt sich aus meiner Sicht die Frage an, was will der Hilfesuchende denn erreichen? Denn es liegt schon alles Richtige und Wichtige in einem selbst. Es gibt nichts zu erreichen oder zu erhoffen. Es geht letztendlich nur darum, im Inneren zu spüren, dass man so wie man ist, genau richtig ist. Man muss sich nicht verändern, verbessern, optimieren oder anpassen. Es geht letzten Endes nur um das Fühlen des Körpers und das wieder Sinnlich-machen, in dem die Sinneskanäle regelmäßig wieder aktiviert werden. Das geht ja nicht nur in Hypnose und Selbsthypnose, sondern auch in der Realität.

Welche Symptome können behandelt werden?

 

Die CTW-Hypnose-Therapie kann bei vielen Symptomen und Anliegen oder persönlichen Herausforderungen unterstützen. Meiner Auffassung nach ist eine reine Symptombehandlung - sowohl körperliche als auch seelische - nicht immer nachhaltig zielführend. Denn in vielen Fällen stehen hinter Symptomen und persönlichen Herausforderungen emotionale Belastungen, innere Konflikte oder langfristiger Stress.

Sie können als Sprache des Körpers betrachtet werden. Der Körper wird jahrelang nicht gesehen, nicht gehört, nicht gespürt. Zu oft werden zu lange eigene Bedürfnisse, Grenzen und Gefühle nicht wahrgenommen und/oder übergangen.

Dann äußert der Körper Missstände und Ungleichgewichte, in dem er sich mit Schmerzen, Krankheiten, Verspannungen, Blockaden, Süchten, Zwängen, Ängste, Entzündungen, Schlafstörungen etc. auf sich aufmerksam machen möchte. Aus diesem Grund ist es in der CTW-Hypnose-Therapie wichtig, die Verbindung zum eigenen Erleben und zum Körper wieder zu stärken. Dabei geht es darum, Signale ernst zu nehmen, innere Zusammenhänge besser zu verstehen und neue Lösungswege zu ermöglichen. Dies gilt ebenso für seelische Themen wie für körperbezogene Beschwerden.

 

Wichtig: Ich gebe keine Heilversprechen. Die Wirkung von Hypnose ist individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab – insbesondere von der persönlichen Offenheit, der Motivation und der aktiven Mitarbeit der Person. Ich kann einen sicheren Rahmen schaffen und passende Bedingungen ermöglichen, in denen Selbstregulation und Selbstheilungskräfte unterstützt werden können. Ob und in welchem Umfang sich eine Wirkung zeigt, ist jedoch von der jeweiligen Person abhängig und kann nicht garantiert werden.

 

Klassische Anwendungsgebiete sind unter anderem:

Gewichtsabnahme, Raucherentwöhnung, Schmerzen, Ängste, Phobien, Panikattacken, Zwangsstörungen, Sucht, Depressionen, Schlafstörungen, ADHS, Beziehungsprobleme, Erziehungsprobleme, Migräne, Verspannungen, Schwindel, Tinnitus, Selbstwertprobleme. 

Je nach Schweregrad der Symptomatik muss ich eine Anbindung an fachärztliche, fachpsychotherapeutische und/oder fachpsychiatrische Begleitung empfehlen. In sehr schweren Fällen behalte ich mir einen Ausschluss der Behandlung durch Hypnose vor.

 

Weitere Anwendungsgebiete sind außerdem, wenn der Hilfesuchende immer wieder an ähnliche Grenzen stößt, Konflikte mit Menschen immer wiederkehren, er sich immer wieder in schwierigen Beziehungsmustern wiederfindet, anhaltenden Stress erlebt, sich überfordert fühlt, Schuld- oder Schamgefühle spürt. Themen wie Selbstwert, Perfektionismus, hohe Ansprüche und Erwartungen an einen selbst und/oder an andere, finanzielle Sorgen, Anerkennung von anderen, Enttäuschungen können ebenso in der Hypnose-Therapie betrachtet werden.

 

Oft haben all diese Themen mit unbewussten Prägungen, inneren Überzeugungen oder Schutzmechanismen zu tun, die irgendwann in der Kindheit und Jugend mal sinnvoll waren - heute aber zu wiederholenden Problemen führen können.

 

Die Liste der Anwendungsgebiete ist nicht abschließend.

 

Fazit

 

In der CTW-Hypnose behandeln werden keine Symptome behandelt, sondern innere Zusammenhänge an (Co-Ex-Chunks, sprich Informations- und Verarbeitungsketten) werden aufgespürt, die Symptome auslösen oder aufrechterhalten können. Folgerichtig können sich Symptome dann abmildern oder verschwinden.

 

Hypnose ist dabei kein "magischer Zustand", sondern eine wissenschaftlich untersuchte Methode, die bei bestimmten Beschwerden nachweislich hilfreich sein kann. Und nicht nur das - sie ist in der Realität wahrnehmbar/spürbar wirksam. Der Mensch bleibt jederzeit wach, präsent und entscheidungsfähig.

 

Erste wirksame Veränderungen sind nach der ersten Sitzung spürbar. Der Brustraum weitet sich, er fühlt sich leichter an. Der Hals fühlt sicher freier und weiter an. Der Kopf leert sich, der ganzer Körper fühlt sich leichter, befreiter, unbeschwerter und lebendiger an. Die Wahrnehmung verändert sich, sie wird klarer und unmittelbarer.

 

Bei Fragen nutzen Sie bitte das Kontaktformular.

 

Disclaimer: Als Heilpraktikerin für Psychotherapie arbeite ich begleitend und unterstützend. Diagnostische Einschätzungen dienen ausschließlich der fachlichen Abklärung und eventuellen Weiterleitung an fachärztliche und/oder fachpsychologische Stellen. Ich gebe keine Heilversprechen.

bottom of page