
Über mich
Ich bin 38 Jhre alt und gebürtige Berlinerin, studierte Soziologin, Ökonomin und Kulturwisssenschaftlerin (M.A.) in Erlangen/Nürnberg.
Seit 2014 bin ich in einem Berliner Jobcenter in verschiedenen Bereichen tätig. Durch die Tätigkeit als Arbeitsvermittlerin weiß ich, wie bunt und unterschiedlich Menschen sind, welche Herausforderungen sie im Leben meistern (müssen) und wie beschwerlich Leidenswege sein können.
Eine Beobachtung, die ich schon mein ganzes Leben mache und sich immer wieder in Gesprächen mit Menschen zeigt: Menschen handeln ganz selten aus bösen Absichten, sie tun immer das ihnen Bestmögliche, mit den Ressourcen und Fähigkeiten, die sie im Leben entwickeln konnten.
Manchmal reichen diese nicht aus, um ein stabiles und selbst erfülltes und vor allem gesundes Leben zu führen.
Und das gilt nicht nur für Arbeitslose und Arbeitssuchende, sondern für den Großteil der Gesellschaft. Denn nicht nur im Jobcenter ratsuchende Menschen suchen nach der "Erlösung", hoffen auf eine "Besserung" von alleine oder durch Ärzte und Coaches, schleppen Krankheiten und Symptome mit sich, "quälen" oder "mühen" sich durch den Alltag.
Wir alle versuchen "es" richtig zu machen, jeder auf seine eigene Art und Weise, seinem Leben einen "Sinn" zu verleihen. Und dennoch bleibt oft dieses Gefühl, ganz heimlich in dir drin, ganz tief versteckt in deinem Innersten... dieses Gefühl von "da fehlt etwas..." oder "das soll es gewesen sein?" oder "Was mache ich falsch?"...
Das erfahre ich nicht nur bei anderen, sondern auch bei mir. Diese Fragen waren schon immer mein innerer Antreiber, mehr wissen zu wollen. Warum sind Menschen so? Warum ist die Gesellschaft so? Können wir etwas anders machen? Gibt es einen Schlüssel zum "Glücklich sein"?
Ich habe lange gesucht, mit vielen Umwegen. Seit ich Mama einer Tochter bin, stieg der innere Druck, etwas verändern zu müssen - nicht nur für mich, sondern für meine Tochter und für meine Familie.
So stieß ich zunächst auf Gerald Hüther und dann auf Oliver Ruppel. Beide tragen so viele Wahrheiten in sich, die sich mit meiner Wahrheit decken. Es gab so viele Aha-Effekte und auch endlich die Bestätigung dafür: "Ja, ich bin okay so wie ich bin" ... "Nein, ich mache nichts falsch, sondern versuche nur das Beste." ... "Nein, das soll es nicht gewesen sein." ...
Aber auch noch eine viel interessante Erkenntnis: Ich bin ich - nicht mehr und nicht weniger. Es gibt nichts zu suchen, keine Erlösung, keine Rettung, keine Hoffnung. Sondern nur der Weg zur eigenen tiefen Wahrheit - die lange verdrängt wurde, die lange nicht gesehen wurde, die schon immer in mir schlummerte.
Ich muss mich nicht optimieren und verbessern. Ich muss kein Luxus-Leben führen, um glücklich zu sein. Ich muss auch nicht jeden Tag Sport machen, um fit und gesund zu sein.
Das Leben ergibt sich einfach aus dem Alltag heraus und den Rahmenbedingungen, in denen wir uns in der heutigen Gesellschaft befinden. Wir müssen nicht jedem Trend nachrennen, jeder Meinungsmache in den Medien glauben und dadurch in Panik verfallen. Wir brauchen auch kein Online-Coaching oder Selbsthilfe-Bücher, keine Astrologie oder kein spirituelles Erwachen nach dem anderen.
Es ist eine Art entspannte Haltung, die sich einstellte. Und meine Wahrheit muss auch nicht deine Wahrheit sein, denn so unterschiedlich wir Menschen sind, so unterschiedlich sind auch unsere Sichtweisen auf die Welt und das ist auch gut so. Wir können von anderen lernen und dadurch bereichert werden. Daraus entstehen Innovationen und Kreativität. Veränderung, Wachstum und Erneuerung muss man nicht erzwingen, sie kommen von alleine - wenn wir uns so sein lassen können wie wir sind.
Und das ist keine Ansicht, die ich anderen "überstülpen" möchte. Es ist eine Haltung, ein Gefühl, welches sich bei jedem von selbst einstellt, wenn das Bindungsgefühl zur Welt wieder da ist und wir uns selbst ermächtigen, ein selbstbestimmtes, autonomes Leben zu führen. Wir müssen uns dafür nur selbst die Erlaubnis geben.
Dann kann Wunderbares entstehen. Ein funkelnder Diamant - der jedem inne wohnt.

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